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From Karl Polanyi
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Title Draft Manuscript, (unpublished) – N. t., 1920-1922
Author Polanyi, Karl
Description File consists of an unpublished hand-written draft manuscript in German by Karl Polanyi, and a transcript typed in the 1980’s. pp. 1-25, 48-67. Pages 17 and 19 of the transcript are missing. Chapters contained in this file are titled "Die Wissenschaft von der Zukunft", "Wissenschaftlich Politik ohne Skepsis und die Privilegien der Soziologie", "Eine historische Analogie", "Die richtige Weise sich gegenüber der S. zu verhalten", "Soll unsere Politik eine utopische sein", "Reformistische oder revolutionäre Politik?", and "Zusammenfassung". (See files: 1-53, 2-1, 2-2, 2-4 to 2-9).
URI http://hdl.handle.net/10694/73
Date 2010-08-04

Table of Contents

Name M [1] T KP
Die Wissenschaft von der Zukunft 01-17 31-39 01-13[2]
Wissenschaftlich Politik ohne Skepsis und die Privilegien der Soziologie 18-24 40-45 14-20
Eine historische Analogie 25-29 46-47[3] 21-25?
Es scheint allerdings befremdend, dass eine Wissenschaft so sonderbare Anschauungen über das Wesen der Wahrheit… 28-29 47 24-25
… der Soziologie betrifft, so ist es ein auffallende, wenn auch wenig bemerkte Tatsache… 48-52 73 48-52
Die richtige Weise sich gegenüber der S. zu verhalten 53-57 78-81 53-57
Soll unsere Politik eine utopische sein? 58-59 82 58-59
? 61-62 83 31-31a
Soll unsere Politik eine unwissenschaftliche sein? 63-66 84-86 60-63
Reformistische oder revolutionäre Politik? 67-70 87-89 64-65
Zusammenfassung 71-72 89-90 66-67

Fragments

Die Wissenschaft von der Zukunft (1)

[1/31/3/-][4] Unter den Kommunisten es viele, die ihrem Ermessen nach das Idealbild des Tolstoyaners und der Politiker in sich vereinigen. Das erstere beruht allerdings auf Selbsttäuschung, das letztere ist aber umso wahrer. denn von allen Politikern sind die Kommunisten die wahrsten Kinder ihrer Zeit. Ihr tun und treiben, ihre Meinungen und Anschauungen müssen wir nur betrachten, um die Grundlagen der Politik, wie sie ist, kennen zu lernen. Immer klaarer wird uns hierbei das Wirken einer neuen Macht entgegentreten, ihre enge Verflochtenheit mit den Ansichten die über die Politik herrschen sowie ihr inniger Anteil en der gesammten heutigen Welt, der diese Anschauungen entspringen.

Der Kommunist der den Widerspruch der doppelte Moral für die höhere Sphere Ethik anerkennt, lehnt ihn für das Gebiet des praktischen Handelns ab. Die Vorstellungen und Überzeugungen auf die er sich hierbei stützt, sind tief in der Weltanschauung der heutigen Menschheit verankert.

[4/31/4/-] Es handelt sich also um kein zwiefaches ethisches Maas, sondern um zwei getrennte Gebiete, deren jedes ihre eigene Richtschnur fürs Handeln hat: die Ethik für das persönliche und die Wissenschaft für das politische Leben. Staat und Gesellschaft der Menschen sind nicht so zu betrachten, wie jeder Mensch für sich. Es herrschen in ihrer Entwicklung und in ihrer Wirkungsweise Gesetzte, die ganz andere sind, als jene die das Leben des Einzelnen ausmachen. Wir haben diese Gesetzte zu erkennen [5/31/5/-] und unser Handeln nach ihnen einzurichten. Es genügt darum wenn wir in der Politik unsere Endziele mit der Ethik in Übereinstimmung bringen; die Mittel und Wege, die wir anzuwenden haben schreibst uns die Wissenschaft vor und ihre Anweisungen haben wir nicht mit weltlichen Maasstaben zu messen. So hat uns die moderne Soziologie mit unzweifelhafter Schlüssigkeit das Gesetz des Klassenkampfes, die dialektische Entwickelung in der Geschichte, den notwendigen Zusammenbruch des kapitalistischen Systems, die notwendige Selbstwehr der Kapitalisten, die dadurch notwendig erfolgende Diktatur des Proletariates, d.h. der Ausübung von Gewalt und white space als den Mitteln der politischen Herrschaft, die darauf notwendig folgende Umwandlung der freien Marktwirtschaft in eine kommunistische Verteilungswirtschaft und eine Reihe anderer Notwendigkeiten aufgezeigt. Es mögen zwar diese gesetzmässigen white space mit Leid und Qual, mit Gewalt und Zwang verbunden sein, es liegt aber in unserer Macht ihren Lauf zu verhindern und wollten wir uns auch der notwendigen Entwickelung entgegenstemmen, so könnte die Summe des Leidens für die Gesammtheit white space nur vergrössert, keinesfalls aber vermindert werden. Auch der Operateur schaut nicht space auf die Leiden der Patienten: es muss ihm genügen, wenn er einen guten Zweck mit den Mitteln verfolgt, die ihm seine Wissenschaft vorschreibt.

Margin p. 5: Nicht um eine doppelte Moral handelt es sich: sondern um die Ethik und ihre Gesetze einerseits, um die Wissenschaft und ihre Gesetze anderseits. Zwischen persönlicher Sittlichkeit und wissenschaftlicher Politik kann nie ein Widerspruch herrschen.

[6/33/5a/-] Dieser Zusammenhang wird noch klaarer, wenn wir die Gefahren betrachten, denen wir uns aussetzen, wenn wir bei diesem Handeln verharren. Wie immer wir nun die wissenschaftliche Politik als die Zweiteilung der wissenschaftlichen Praxis in ein persönliches, sittliches und gesellschaftliches Handeln auch begründen mag, die Grösse und Gefahren, die aus ihr für die Menschheit erwachsen, sind deutlich zu erkennen: der heutige Zustand der Menschheit zeigt dies klaar genug an. Denn die Ratschläge die jene angebliche Wissenschaft, auf die sich diese Praxis bezieht, zur Heilung unserer Leiden gibt, ist offenkunding in diesem Falle mit einer ungeheuren white space all unserer Leiden verbunden. Es soll die vollkommene Auflösung der Gesellschaft mit allen Mitteln betrieben und dann mittels der Gewalt und des white space eine neue Gesellschaft nach den Vorschriften der Wissenschaft aufgebaut werden. Dass hierdurch die Leiden und Qualen aller auf unabsehbare Zeit in unabsehbarem Maasse gesteigert werden müssen, gilt als selbstverständlich, aber auch als nebensächlich. Die Möglichkeit, ja die Wahrscheinlichkeit, dass diesem ganzen Vorgang ein wissenschaftlicher Irrtum zu Grunde liegen könnte, wird hierbei grundsätzlich ausser acht gelassen. Grösser noch als Gefahr dass die Menschheit die argsten seelischen und leiblichen Qualen ganz umsonst zu erleiden haben müsste, ist das Unheil das das sittliche Leben aller bedroht. Jene Scheidung der persönlichen Sittlichkeit von der sozialen Sittlichkeit, die die Führer der Bolschewisten für sich durchführen, ist für die grossen Massen undurchführbar. Die feine Trennung die zwischen dem, was für mich und die white space wahr ist white space, was für alle anderen Menschen space sein soll, vermag large white space

Es white space ihnen darum die Führer white space, dass die sittlichen Wahrheiten die einzigen sind die für unser Leben unbedingt wahr sind verkünden allenthalben die white space Wissenschaft als die einzige Richtschnur des Handelns. Ihre Propaganda für die Wissenchaften white space wird zu einer stillschweigenden Propaganda gegen die Geltung sittlicher Wahrheiten überhaupt. Diese werden entweder übergangen, oder als kleinbürgerliche Ideologie oder white space verhöhnt. Obwohl dies gegen die bessere Überzeugung derer geschieht, die so handeln, so hat es dennoch die Folge dass viele Menschen, und am ehesten grade jene, die ihnen Gefolgschaft leisten, ihnen zeitweilig wirklich Glauben schenken und seine sittlichen Wahrheiten mehr anerkennen. Dass mit solchen Menschen wenig oder garnichts zu white space ist, am allerdingstens aber ein sozialer Staat freiwillig Zusammenarbeitender zu errichten ist, -hierhin liegt die weitere Gefahr. Denn auch das Gute, das trotz aller Irrtumer der Wissenchaft aus einer idealen Bewegung hervorgehen könnte, wenn sie nur die sittlichen Kräfte des Menschen an sich white space muss notwendig ausbleiben.

[8/34/7?/-] Die doppelte Moral, die hinter der wissenschaftlichen Politik steht, sie rächt sich an denen, die sie ableugnen.

Ebenso verderblich muss aber die folgerichtige Unaufrichtigkeit nämlich auf jene zurückwirken, die sich ihrer schuldig machen: wer darüber, was er für das wahrste hält, auch dann schweigt, wenn er von dem Wichtigsten zu sprechen vorgibt, wer den Erfolg seiner Tätigkeit von der Unterlassung einer wesentlichen Wahrheit erhofft und der infolge all dieser Widersprüche an sich selbst irre werden muss, der vermag auf die Dauer auch selbst nicht mehr an die sittlichen Wahrheiten voll zu glauben. Der unaufhörliche white space zwischen privater Sittlichkeit und dem täglich white space Handeln muss ihm schliesslich das eigene Leben qualvoll und sinnlos gesthalten und im Innersten zerstören.

Diese Wahrheit sind so einfache und offenkundig, dass sie garnicht übersehen werden können, wenn die Vernunft nicht gewaltsam an ihrer Tätigkeit verhindert wäre. Wissenschaft ist aber gewiss auch eine Tätigkeit verhindert wäre. Wissenschaft ist aber gewiss auch eine Tätigkeit der menschlichen Vernunft. Wie ist es nun möglich, dass sich grade diejenigen die sich in der Praxis immerfort auf die Wissenschaft berufen, so sehr an dem Gebrauch ihrer Vernunft behindert werden? Kann die Wissenschaft wirklich eine so paradoxe Wirkung zur Folge haben?

[8/35/8/208] Nicht die Wissenschaft selbst, aber ihre Autorität unter den Menschheit… [Published in Polanyi 2005]

[10/35/8a/208]

[11/35/9/209] Übergeben wir nun …

[11/37/9/210] Dieser Begriff der Zukunft musste die weittragenden Folgen haben. …

[10/38/210] … So enstand die unabweisliche Forderung nach einer Wissenschaft über die menschliche Zukunft. eine neue Wissenschaft, die Wissenschaft über die menschliche Zukunft.

[10/38/-] Nun war es ihr gelungen mit den Mitteln der Wissenschaft diese Zukunft zu erforschen, und dadurch über sie soweit Macht zu gewinnen, als es die Erkenntnis zu bieten vermag. Die Schaffung der neuen Soziologie und der neuen Wirtschaftslehre als der Wissenschaften über die menschliche Zukunft war die Krönung des Werkes, den die wissenschaftliche Weltanschauung unternommen hatte und machte ihre Stellung unangreifbar.

[11/38/11/211] Entwicklungstendenzen und Naturgesetzlichen jeglicher Art, wurden von allen Seiten und Enden der Erkenntnis zusammengetragen. Der Kampf… … in hellem Lichte.

[11/38/-] Die unwandelbaren Gesetzte, die die Entstehung des Menschen und seiner Gesellschaft beherrschen, sie bestimmen auch ihre Zukunft -so lehrte die neue Wissenschaft. Kampf ums Dasein, Anpassung und gegenseitige Hülfe sind ihre Triebfedern. Dieselbe, sowie einige andere allgemeine und besondere Entwickelungsgesetzte, bestimmen ihren Gang.[5]

Arbeitsteilung und Arbeits white space sind die Formen in denen sie sich äussern. Aus ihnen entsprangen Staat und Wirtschaft. Die Art und Weise wie die Gesellschaft wirtschaftet bestimmt über ihren Gesammtzustand. Die Entwickelung der Wirtschaft white space mit Naturnotwendigkeit in der Richtung immer wachsender Vollkommenheit hin. Wir haben es zu lernen den Gang der Geschichte als den Gang dieser Entwickelung anzusehen. Kriege und Revolutionen, Not, Elend und Untergang von Völkern, Staaten, Kirchen und Klassen, sie sind nur Etappen auf diesem Wege. Wir vermögen die Gesetze die über uns herrschen, ebensowenig zu ändern, wie die die in der übrigen Natur walten. Wir vermögen sie aber zu erbessern und white space zu begreifen, um so unser Verhalten den Absichten anzupassen, die die Entwickelung dieser einzig unwandelbaren Vorsehung, mit uns vor hat.

Soziologie und Wirtschaftslehre heissen die gefeierten Wissenschaften, die uns die Wege der Zukunft erschlossen haben. Durch die Autorität der Wissenschaften, zu einem Glauben an eine wissenschaftliche Weltanschauung verleitet, geniessen die Afterwissenschaften, die sich als zweites Stockwerk auf diese Weltanschauung aufbauen, white space ebenfalls eine unbegrenzte Autorität. Ihre Geltung ist in der Gegenwart in den Augen der Gebildeten fast unbeschränkt. Und hier ist es wo die wissenschaftliche Weltanschauung uns von selbst zum praktischen Handeln und damit zum Problem der doppelten Moral zurückführt. Denn die praktische Anwendung der Wissenschaften in der Zukunft auf die Gegenwart und ihre Probleme ist nichts anderes als die wissenschaftliche Politik auf die sich die Kommunisten berufen.

[?/39/13/-] Und dennoch: diese Soziologie und diese Wirtschaftslehre ist es, auf die wir vertrauen, wenn wir uns von den Gesetzen der Sittlichkeit zu Gunsten der wissenschaftlichen Politik losslagen. Ob Gewalt und Verbrechen, Krieg, Mord wirklich notwendig sind, -darüber auf Grund dieser Wissenschaften.

Aber white space nicht nur, sondern handeln auch danach. Auch der Kühnste muss bei diesem Gedanken erschaudern.

Das ist der politische Zustand der Menschheit von heute. Und nur wenige Stimmen erheben sich um die Güter gegen den ungeheurlichen Aberglauben zu warnen das dem Treiben der wissenschaftlichen Politik zu Grunde liegt.

Wissenschaftlich Politik ohne Skepsis und die Privilegien der Soziologie

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[6][14/40/x] Der beschämende Zustand einer doppelten Moral, die Vorstellungen von Staat, Gesellschaft und Politik, die ihr zugrunde liegen, alle gehen sie letzten Endes auf diese verehrende white space zurück. Denn nicht nur die Zukunft der Menschheit sondern auch ihre Gegenwart wurde durch sie entstellt und verzerrt. -Doch hiervon später.

Die Wissenschaft von der menschlichen Zukunft, die in so white space Spekulationen die Führer und white space Vorurteile die Massen in ihrem Banne hält, ist eine jener spuckhaften Geistesgebilde die so oft die Menschheit ins Verderben gestürzt haben. Die Kriege, Revolutionen, Leiden und Kämpfe von heute entstammen zum grossen Teil dem Irrwahn einer wissenschaftlichen Politik, die aus ihrer Welt entsprungen ist.

Hinter der Afterwissenschaft von der Zukunft steht die wissenschaftliche Weltanschauung selbst. Auf eine falsche Idee von der Naturgesetzlichkeit und einer falschen Entwicklungslehre aufgebaut hat sie die ganze Autorität der wahren Wissenschaft für ihre Aberglauben in Anspruch genommen. Die verheerende Anschauung von der doppelten Moral führt auf diese Irrlehre zurück.

Dennoch werden wir hier wissenschaftliche Politik und seine white space von dem white space System der wissenschaftlichen Weltanschauung ganz trennen müssen. Auch die Afterwissenschaft der menschlichen Zukunft, die sie verbindet, werden wir unangefochten lassen. Wir wollen sie vorerst für wahr gelten lassen und nur die eine Frage aufwerfen, ob die Anwendung ihrer Erkenntnisse auch falls sie wahr wären, auf das praktische Handeln, wissenschaftlich zulässig ist oder nicht?

[?/41/15/-] Dieses Bedenken scheint nun von allen die sich für unsere Frage bieten, die fernliegendste zu sein. Statt die Geltung der Wahrheiten der neuen Soziologie und Wirtschaftslehre als den Wissenschaften der Zukunft zu prüfen, -eine Bemühung deren Bedeutung jederman klaar ist, -scheinen wir uns damit einer rein theoretischen und dem natürlichen Interesse fernliegendem? Probleme zuzuwenden. Schon die Reihenfolge der Fragestellung ist eine verkehrte: glauben wir dass diese angeblichen Zukunftswissenschaften garkeine sind, warum beschränken wir uns nicht darauf den Beweis hierfür zu bringen, woraus dann die Ablehnung ihrer praktischen Anwendung von selbst fliessen müsste?

Diese Reihenfolge wäre ohne Zweifel die logische. Gegen ein System des Aberglaubens ist aber die Logik unvermögend. Nur der letzte Schluss: die praktische Anwendung aufs Handeln soll uns beschäftigen.

[?/42/15/211] Noch nie hat es allerdings einen verstiegeneren …

[20/45/x/214] Theorien und Spekulation auf die Praxis.[7]

Ist nun die Anwendung theoretischer Erkenntnisse, auch wenn sie [25/46/21/-] sondern nur um einen bestimmten Zweck den sie zu erfüllen haben. white space, Moral, Religion, Philosophie, white space, so auch die Politik einer Zeit sind nicht Gebiete der Wissenschaft sondern der Ideologie; sie sind weder wahr noch unwahr, sondern der blosse Überbau der white space Grundlage der Gesellschaft und entsprechen bestimmten materiellen Bedürfnissen, die ihre Voraussetzungen sind. Ihr Nutzen ist die Ursache ihres Entstehens und ihres Bestandes. Wären sie nicht nützliche, sie wären nicht entstanden. Wenn nun ihre objektive Gültigkeit auch ethisch, wissenschaftliche oder anderswie zu begründen versucht wird, stets bleibt sie nur Schein und in Wirklichkeit entspricht ihr Inhalt ihren materiellen Voraussetzungen, nichts weiter. Steigt in uns die Empfindungen auf sie seinen “falsch”, so heisst das, dass sich die Voraussetzungen umsomehr geändert haben und die bisherigen Wahrheiten anfangen Unwahrheiten zu werden. Die wissenschaftliche Frage nach ihrer objektiven Wahrheit oder Unwahrheit, ist darum sinnlos und -es entzieht uns damit die Soziologie der wissenschaftlichen Kritik den gemeinsamen Boden der Diskussionen. --- Die wissenschaftliche Politik ist als nützlich, weil sie da ist, -so lautet bündig dieser Standpunkt. Und hinter ihm steht die Anschauung, dass alles was besteht, für irgendjemanden irgendwie zur Zeit seines Bestandes von Nutzen seien muss, -eine Wahrheit die tatsächling fast allgemein wahr ist.

Wollen wir trotz all dieser Schwierigkeiten den Nachweis für die Wahrheit unserer These dennoch nicht aufgeben, so haben wir einen Fall heranzuziehen space wo die Anwendung einer wahren theoretischen Erkenntnis auf die Praxis zu Folgen geführt hat die auch zu ihrer Zeit für niemanden und in keiner Weise nützliche waren, sondern für alle und in jeder Beziehung unbestrittener Maasse schädliche und nichts als

Eine historische Analogie

(Transcription are missing) [25-29/-/21-25?] Es is nicht

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02-03, 25.jpg

Es scheint allerdings befremdend, dass eine Wissenschaft so sonderbare Anschauungen über das Wesen der Wahrheit…

[28-29/47/24-25] Es scheint allerdings befremdend, dass eine Wissenschaft so sonderbare Anschauungen über das Wesen der Wahrheit, und space noch viele sonderbarer Anschauungen von seiner eigenen Unfehlbarkeit hegen könne. Jedoch, wir wissen bereits zo wir die Aufklärung zu suchen haben: die die Mythologie der wissenschaftlichen Weltanschauung ist es aus der all diese Wunder entspringen. Sie hat es zu Wege gebracht den Begriff der Entwickelung auf die Wahrheit selbst anzuwenden, und damit den Begriff der Wahrheit, somit ihre eigene Grundlage, aufzulösen. Ideologien sind auch ein anderer Ausdruck für diese Entwicklungswahrheiten. Die marxistische Soziologie musste, um sich selbst von dem Unheil, das sie aufbeschworen hat, zu retten, wenigstens den Begriff ihrer eingenen Wahrheit sicher stellen und tat dies durch den Hinweis darauf dass sie allein keine Sonderinteressen, sondern allgemeine Menschheitsinteressen vertrete. Obwohl sie sich nur auf diese Weise von dem Schicksal white space kann, selbst als “Ideologie” entlarvt zu werden, so lässt sie dieses Argument mehr stillschweigend unterlaufen, als gdass sie's offen ausspreche, denn die Willkürlichkeit dieser Behauptung ist zu öffentlich, als dass es zu einem white space reichen würde.

Hieraus ist zu………

… der Soziologie betrifft, so ist es ein auffallende, wenn auch wenig bemerkte Tatsache…

[48-52/73/48-52] …der Soziologie betrifft, so ist es ein auffallende, wenn auch wenig bemerkte Tatsache, dass sich die Wissenchaft wenn es sich um Prophezeiungen über die Entwicklung der Gesellschaft handelt, mit Vorliebe die entferntere Zukunft zum Gegenstand wählt. Was in jahrzehnten geschehen muss, gibt sie vor mit Bestimmtheit zu wissen, jedoch was morgen geschehen wird darüber weiss sie nicht mehr als zu sagen, als es der einfache und ungebildete Mensch vermag. Sie zeigt eine Ähnlichkeit mit der Astronomie, wenn diese das Eintreffen einer Sonnenfinsternis auf Jahrhunderte voraus angibt, unterscheidet sich von ihr aber insoweit als jene auch anzugeben vermag, wann die Sonne am morgigen Tage aufgehen wird. Dennoch ist es nicht die Verschwommenheit und Unbestimmtheit der Soziologischen Lehrweise, die sie für die Praxis unbrauchbar macht: sondern es ist der Umstand, dass die Wirkungen unseres Handelns in keinem angebbaren Zusammenhang mit diesen Erkenntnissen zu bringen sind. Auf dem Gebiete der white space erreicht very, very large white space Exaktheit und Bestimmtheit des Inhaltes die Soziologie z.B. für das nächstfolgende Jahr, also für die nahe Zukunft, mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gewisse Zahl von Geburten an. Worin die Soziologie und die Wirtschaftslehre den Naturwissenschaften white space nachsteht, ist weder die white space ihren Abstraktionen, noch die Bedenklichkeit ihre Prophezeiungen white space und so für die Praxis unbrauchbar macht. Wir wollen hier nicht fragen ob die methodischen Aufdeckung von sozialstatistichen Ziffern, -kaum mehr als eine white space Zahlung- Wissenschaft genannt zu werden

Welchen Nutzen können wir aber fürs praktische Handelen aus dieser Vorhersage ziehen? Garkeine. Nicht einmal wenn der Einzelne in der Lage schwebte einen Selbstmord zu erwägen, könnte das noch so vertraute Umgehen mit den Tabellen dieser Statistik ihm von Belange sein. Kann vielleicht die organisierte Gesellschaft mehr Nutzen davon ziehen als der Einzelne? Nein. Umsonst sind in der Moralstatistik die Selbstmordursachen genau aufgezählt und prozentuell ausgewiesen: es ist unter ihnen keine Einzige, die nur aus dem Alltagsleben her nicht als solche bekannt wäre und die wir aus tausend sonstigen Gründen her nicht zu bekämpfen und zu beheben bestrebt wären. Glaubten wir dennoch etwas besonderes hierdurch erfahren zu haben, kann uns dieser Irrtum zu argen Folgen verführen, wie dies auch geschehen ist. Grade die Moralstatistik war es, die verhängnisvoller Weise den grössten Einfluss auf das praktische Handeln erlangt hat. Malthus hatte ein Gesetz entdeckt gemäss dessen der natürliche Bevölkerungszuwachs immer über den Bestand an verfügbaren Lebensmittel hinaus zu geneigt ist. Wollte man diese Weisheit für das praktische Handeln verwenden, so müsste man entweder die Menschen umbringen oder sie daran verhindern auf die Welt zu kommen. So albern beides klingt, so würde doch beides in höherem Maasse als es schon ohne Malthus der Fall gewesen war ins Werk gesetzt. Der Volksglaube würde mit der Auffassung durchtränkt, dass das Elend [50/74/50] aus der “Überbevolkerung” stamme. Die Wahrheit, dass, wenn es keine Menschen geben würde, diese auch nicht leiden würden


sie war eine der Hauptursachen das Volk für die Notwendigkeit des Kriegs zu white space war. Das Mittel “Krieg” erzeugt aber bestimmt an sich mehr Elend als white space war. Das Mittel “Krieg” erzeugt aber bestimmt an sich mehr Elend als white space ist, welches durch seine Folge (die Abnahme der Bevölkerung) angeblich behoben werden soll. Hier zeigt sich die ganze Schwäche der Soziologie für die praktische Anwendung d.h. für die Politik. Angenommen, die Malthus'sche Behauptung, wie wir sie eben white space haben wäre richtig, so sagt sie noch immer garnichts über jenen Zustand aus, welcher eintreten müsste, wenn die Menschen sich beflissen würden nach ihm zuhandeln. Nirgends ist in ihm der white space enthalten, dass das Elend meist ein gleiches wäre, wenn die Menschen sich bestreben würden die Bevölkerung space zu verringern. Und so ein Satz kann auch nie ausgesprochen werden. Die Bedingungen einer soziologischen Erscheinung sind so white space und so mannigfaltige, dass die Soziologie ihre Gesetzte nur aufstellen kann, indem sie von Bedingungen absieht und nur jene Erscheinungen hervorhebt, die aus irgendeiner willkürlichen Ursache scheinbar in einen einfachen Zusammenhang zu bringen sind. Von den Bedingungen dieses Zusammenhanges weiss sie aber nichts. Ändert sich nur eine einzige Bedingung so ist der Satz hinfällig. Das Bedingungen white space ist, dass es mitunter genügt, dass der Satz ausgesprochen wird, um schon hierdurch allein die Bedingungen zu ändern und den Satz hinfällig zumachen. Der Satz white space, dass die Bevolkerung über die Grenzen der verfügbaren Lebensmittel hinaus zu wachsen strebe, ist schon wesentlich weniger white space der Satz einmal ausgesprochen wird, denn die Bevölkerung selbst eben infolge dieser white space von selber Maasse dazu, wie vor dem aussprechen dieses Satzes. So ergreift zuweilen eine soziologische Wahrheit schon vor dem eigenen Schatten die Flucht. Anderseits zieht sie allerdings aus dieser merkwürdigen Lage auch einen nicht unbeträchtlichen Vorteil: Eine Anzahl ihrer white space Sätze verdankt ihre Geltung nur der Wirkung, die dadurch erfolgte, dass sie ausgesprochen wurde. So ist z.B. der Satz vom Klassenkampf hauptsächlich durch jene Erscheinungen zu begründen, die die Folgen der Aufstellung dieses Satzes durch K. Marx [51/75/51] waren. Solche und ähnliche Schliche und Tricks sind es, die den uneingenommen Augen des Aberglaubens die Antwort auf diese wollen. All dies beweist für mich aber nur, dass die Soziologie auch wenn sie wahre Sätze ausspricht, notwendig im unklaaren über die Bedingungen dieser Sätze selbst verbleiben muss und jede praktische Anwendung ist in der Gefahr durch seine Betätigung selbst, die white space des Satzes, den sie anwenden will, aufzuheben. So abstrakt diese Erwägung scheint, so unmittelbar sind die praktischen Folgen ihrer Verkennung. Angenommen der Fall der Satz wäre richtig, es müsste sich früher oder später die heutige Wirtschaft in eine zentralisierte white space Verteilungswirtschaft umwandeln. Diesen Satz anwenden, -wenn anders das Wort anwenden einen guten Sinn haben sollte-, müsste etwas heissen diese “Wirtschaft zu schaffen.” Es würden hierbei sicher der Staat und Wirtschaft demoliert, die Fabriken dem white space gleichgemacht, die very long and long, long, long white space, aufgelöst werden. Es ist gewiss anzunehmen, dass und wenn wir mit genügendem Eifer darangehen würden, derartige Folgen eintreten könnten. Vergeblich würden sich jetzt die Gläubigen der Wissenschaft white space an sie werden und fragen: wie nun weiter? Wie sollen wir die zentralisierte white space Verteilungswirtschaft errichten, wo es doch keine Fabriken, keine Waren, keine Wirtschaft, ja nicht einmal large and long white space und kaum white space gibt? Sie würden gewiss mit gutem Gewissen etwa Folgendes antworten: “Meine Voraussage hatte es zur selbstverständlichen Bedingung, dass ihr alles unterlassen werdet, was die Bedingungen der white space aufheben könnte. Ihr habt mir eurer Ungeduld das Eintreffen des Zukunftsstaates selbst verhindert.” Würden die Menschen wiederum -eben in Erwägung all dieses-, [52/76/52] nichts dazu tun um den Zukunftsstaat zu errichten (den Staat herbeizuführen), so könnten sie offenbar lange warten, bis er von selbst einträfe. Auf ihr ungeduldiges Drangen würde aber die Soziologie etwa Folgendes zur Antwort geben: “Ich habe die Voraussage selbstverständlich unter der Bedingung gemacht, dass ihr das Eure dazu tun werdet um diesen Staat zu errichten. Ich kann ihn nur vorhersagen, aber errichten müsst ihr ihn selber.” Mit vollem Recht würde aber die Menschheit zu dieser Wissenschaft so reden: Was machst du nun? Was nützt uns deine ganze Prophetengabe, wenn Du uns nicht raten kannst, war wir dazu zu tun haben, white space, wenn es einmal ohne unser dazutun nicht abgeht? Deine ganze Weisheit white space uns nicht mehr als jene white space Sprüche des Altertums mittels welcher die unglückliche Frage in ihr white space wurden. Vielleicht gibt es garkein white space für uns bei welchem deine Prophezeiungen eintreffen und wenn es auch eine solche gibt, was haben wir denn von dir zu hoffen, wenn Du uns dieses eine, was uns allein wichtig ist, vorenthälst? Die “Wissenschaft muss diesen Vorwurf schweigend über sich ergehen lassen, denn nur was sie damit gefragt wird, ist dasjenige, was sie selber nicht beantworten vermag. Das Bild vom “Geburtshelter” und dasjenige den Beschleunigung der “notwendig eintretenden” Entwicklung- auf so weniges beschränkt sich die praktische Anwendung die die Soziologie dem Politiker zu bieten vermag. Schon die Verbindung dieser beiden Bilder zeigt die ganze Bedenklichkeit dieser white space. Denn was würde man wohl zu einem “Geburtshelfer” sagen, der die “notwendige white space” Geburt large white space beschleunigen wollte? Die………

Die richtige Weise sich gegenüber der Z. zu verhalten

[53/78/53][8] Haben wir einmal eingesehen dass wir nur die Wahl haben entweder der Wissenschaft von der Zukunft zu large white antworten und unsere Wünsche und Ideale nach ihren Rathschlägen und Richtlinien einzurichten oder aber an unseren auf dem Wege in ihrer Verwirklichung zu entraten, -so haben wir die Alternative so gestellt, wie sie in Wirklichkeit vorliegt. Denn der Mensch der sich in dem phantastischen und doch so logisch scheinenden Reiche der Zukunft, die ihm die spekulative Soziologie eröffnet, ein Heim gefunden hat, muss unabweislich und unbedingt an seine ursprünglich white space Wünschen und Idealen large white space, - er ist in der Zukunft daheim, aber in der Gegenwart seines eigenen Lebens ist er immer mehr ein Fremder.

Hat aber der Mensch einmal den Sinn seiner eigenen ursprünglichen Wünsche nicht mehr white space und beleuchten ihm seine Ideale nicht mehr das Dasein, sodass er ihren Sinn begreifen und festhalten kann, - so ist für ihn alles verloren. Denn unsere Wünsche und Ideale, sie können uns im dunkelsten Dunkel leiten und begleiten, denn es strahlt von ihnen eine Leuchtkraft aus die keine Finsternis ausschliessen kann, der Mensch aber der nicht mehr fühlt und weiss, dass er Sinn large white space, in ihm selbst und nur in ihm selbst lebt, muss notwendig irre gehen une wenn eine ganz andere Soziologie und ganz andere Wirtschaftslehre die heutige large white space

Die Gefahren die durch das Abweichen von unserem natürlichen Lichte zu Gunsten künstlicher Beleuchtung, in der die Wissenschaft die Zukunft large white space, sind viel grösser, als es der Verzicht auf die der gesellschaftlichen large white space, die [54/78/54] wir Soz. nennen in Gefolge haben. Die Gefahr ist eine doppelte, die eine ist die der Seele, die andere ist die falsche Wahl der Mittel und der Wege. Jedes Ziel, das sich nicht ausschliesslich auf unsere Wünsche und Ideale, als ihre Begründung, wenn auch noch so oberflächlich auf Spekulation und Theorien die uns die Wissenschaft bezüglich der Zukunft, bietet, so ist dies ein Zeichen dessen, dass in dem Teil in welchem dieses Zeil sich nicht auf unsere Wünsche und Ideale stutzt, es diesem darum auch nicht entspricht. Wozu suchte man sich sonst eine wissenschaftliche Begründung für sie? Gibt es denn eine einleuchte andere, bessere und Begründung für ein Ziel, als die Erwünschtheit dieses Zieles?

Der Einfluss der Wissenschaft auf unsere Ziel space ist darum immer ein gefährlicher, denn unsere Ziel ausschliesslich aus uns selbst zu setzen. Wollen und müssen nehmen sich gegenseitig aus. Was wir wollen müssen das müssen wir, und wenn wir es nachher auch wollen, so ist dieses wollen ein ganz anderes, als es das frei, ungezwungene wollen ist. Dass solche Wahrheiten werden müssen, zeigt am Besten wie weit wir von den elementaren Grundlagen des wahren abgekommen sind. Wir lassen uns aber nur zu leicht über unsere Wünsche und Ideale täuschen. Diese Täuschung währt nicht, aber ihre Folgen bleiben nicht aus. Erst das Bewusstsein dass sie unser einziger gibt unseren Wünschen und Idealen jene Sicherheit une eigene , die ihnen die höchste Tragfähigkeit erlauben.

[55/79/55] Noch geringer als bezüglich der Zielsetzung large white space ist der Anspruch der Wissenschaft darauf uns die Mittel anzugeben das gesteckte Ziel zu erreichen, Schon der Gedanke allein, dass sie es könnte ist ein ver-white space. Nichts anderes als unsere eigen seelische-sittlichen Kräfte sind es, die die Mittel sind, unsere Zwecke zu verwirklichen. Opfermut, Ausdauer, Zähigkeit und Selbstzucht sind die einzigen Werte auf die wir bauen müssen. Die Vortäuschung anderer Hilfsmittel bringt uns davon ab, dieser Tatsache in die Augen zu schauen. Diese Kräfte stehen uns aber nur zur Verfügung, wenn wir wissen, dass wir auf sie an gewiesen sind. Anders sind sie nicht. Wer auf die Zukunft rechnet, verzichnet auf die Hülfe der Gegenwart. In ihrer ganzen Grösse stehen sie uns aber nur space zu wenn sie white space anrufen, ohne large white space

Aber was uns davon abbringt, diese Arbeit an un selber als die Hauptwaffe zubetrachten, mittels welcher wir siegen wollen, space schlagt uns die Waffe aus der Hand und macht uns wehrlos.

Die Hoffnung auf die Unterstützung der Wissenschaft mit deren Hilfe wir gewissermassen im Fluge unser Endziel erreichen könnten, hat uns davon abgebracht den Weg den wir zu gehen haben, scharf ins Auge zu fassen. Wer sich auf Grund von Prophezeiungen auf den Weg macht, denkt nicht an den Weg, sondern bloss uns Ziel. Der Weg ist aber zum Menschheitseben das Leben der Menschheit selbst und auch wenn es gewiss wäre, dass auf dem gewählten Wege das Ziel zu erreichen ist, wäre derjenige Teil des Menschheitsleben der white space wird der Aufmerksamkeit wert. Entwhite space wir uns aber völlig des Glaubens [56/80/56] an Prophezeiungen und Vorhersagungen, und sehen wir einmal klaar, dass das Ziel das wir uns gesteckt haben eben nur in unseren Wünschen und unserer Absicht besteht, sonst nirgendwo, so werden wir auch fühlen, in welchem Masse der Weg, den wir gehen wollen, an Bedeutung hierdurch gewinnt. Es ist möglich, dass das Ziel mal zu erreichen sein wird; dass sich white space Schwierigkeiten ergeben, die seine Erreichung in weite Ferne treiben; es ist sogar möglich, dass es uns an Kräften gebrechen wird, im Kampfe auszuharren. Was dann?

Den Weg den wir zu gehen haben, muss ein derartiger sein, dass jeder Schritt den wir auf ihm tun, unseren Wünschen und Idealen entspricht, und von jenen Kräften getragen wird die diese Ideale in uns zum Leben erweckt haben. Es muss ein solcher sein, dass wir auf jedem Punkte vom Wege, wenn es Not tut, - falls die Kräfte nicht reichen oder sonst Schwierigkeiten uns entgegenstehen -, halt machen können und die Kräfte den erreichten large white space uns zur Verfügung stehen. Es gibt nur kann kein Zurückweichen, keine Reaktion und keine Enttäuschung, wenn wir auf jeder Stelle des Weges lebendige und gegenwärtige Ursache haben an ihm festzuhalten, auch wenn uns das Endziel in ferne Zukunft entrückt wäre oder aufgegeben werden müsste. Nicht die “Erreichten Vorteile” sind es, die diesen Weg zu einem white space machen, sondern im Gegensteil, die Gesinnung in der wir white space haben.

[57/81/57] Es darf darum nie ein Gegensatz zwischen den Beweggründen des Handels und dem Ziel des Handelns bestehen. Handelt einer white space setzte sich aus dieser Ursache irgend ein hohes white space zum Ziel so wird er Gefahr laufen seinen niedrigen Beweggrund zum Erfolge zu verhelfen. Ebenso ergeht es demjenigen der aus ideellen Beweggründen sich eine niedrige Handlung zum Ziel setzt. Beide werden früher oder später versagen, den je näher sie dem Ziele rucken, umsomehr wird ihr Beweggrund nicht mehr vorwartstreiben, sondern in ihrem Bestreben hemmen und aufhalten. Es ist nicht möglich aus large white space ein Idealisten Endziel zu verwirklichen. Keine white space kann über diese white space hinwegtäuschen, den es gibt keinen large white space Begriff der klaarer, eindeutiger und darum schlüssiger wäre, als der Begriff des idealen und materiellen., wie er sich dem Menschen Gemüthe unmittelbar offenbart. Denn das ideelle Ziel ist nur aus mittel jener Begriffe, die white space ideelle Beweggrunde white space zu verwirklichen.

Soll unsere Politik eine utopische sein?

[58/82/58] Das Wort Utopie wird heute in mancherlei white space gebraucht, kein gebräuchlicher Sinn dieses Wortes, deckt sich aber mit der Forderung die wir ausgesprochen haben. Es wird oft unter utopischer Politik eine Politik verstanden, die kein white space mit dem white space, sondern nur die Forderung nach dem Besten zulässt, und jede Zielsetzung, die sich nicht auf das Endziel richtet, von sich weist.

Nicht diese Forderung ist es, die wir hier vertreten. Oft wird ein Endziel das mit der Möglichkeit nicht rechnet, auf Grund rein Wissenschaftlicher Erwägungen vorgeschlagen und aus theoretischen Erwägungen als wünschenswert und large white space hingestellt. Es gibt in diesem Sinne auch wissenschaftliche Utopien und diese lehnen wir eben ab, sowie wir es mit den wissenschaftlichen Nicht-Utopien tun.

Zuweilen wird unter Utopie die Sache, im Gegensatz zu den Beweggründen, aus denen sie white space sind verstanden. Es käme sonach nicht auf die Anschauungen und white space an, aus welchen heraus sich Menschen daranmachen, eine politische Ziel space zu betreiben, sondern ausschliesslich auf das Ziel selbst, dass sie sich gesetzt haben.

Diese Ansicht ist im offenbaren Widerspruch mit unseren Anschauungen. Wir white space sie aber weil die Sache um die es hier geht auch ein [59/82/59] aus der Wissenschaft large white space unter diesen Voraussetzungen kaum ein anderes sein könnte, und darum ist es nicht dies was wir white space.

Im Unterschied zu diesen beiden Fassungen, kommtes uns hier garnicht darauf an, ob Endziele oder Übergangsziele gesetzt worden sind, auch darauf nicht, ob die Sache, oder die Beweggründe im Vordergrunde stehen, sondern in beiden Fällen nur darauf, dass wissenschaftliche white space und Spekulationen von der Zielsetzung ferngehalten werden. [58/83/31][9] Trotzdem large white space die Lage in der sich jeder in einer klassenlosen Gesellschaft befinden würde, erst allmählich auf. In dem Masse in welchem wir diese Lage erkennen, wird aus unseren alten ein neuer Mensch. Das geschieht mit uns schon heute, es ist mit einigen von uns ganz, und uns allen zum Teile schon geschehen, denn geistig befinden wir uns schon heute in jener Lage. Dieser neue Mensch von dem wir hier handeln wollen, ist also der heutige Mensch, der seine Lage im Geiste erkannt hat. Dieses Erkenntnis vollzieht an ihm in dem Augenblick, wo er sich in die klassenlose Gesellschaft versetzt space und dann seine Lage, wie sie heute ist, im Geiste erfassen will. Es wird ihm dann die Erkenntnis, der unaufhebbaren Alternativen des space Seins. Seitdem der Mensch den Tod erkannt hat ist ihm keine white space Erkenntnis widerfahren. Voraussetzungen, die nicht die des täglichen Leben waren, sie bleiben in allem und jeglichem ausserhalb des Bereiches des gesunden Menschenverstandes. Sie unterschneidet sich wesentlich von jener Art der Voraussicht die sich die Soziologie oder die Wirtschaftslehre anmaßt.

Keine erkenntnistheoretische oder philosophische, sondern eine praktische Unterscheidung haben wir versprochen: die Unterscheidung zwischen Wissenschaft und Alltag ist klaar genug um jedem praktischen Zweck zu genügen.

Was wir fordern ist die Trennung der Wissenschaft von der Gesellschaft und ihrer Gesetzte von dem Gebiete des Handelns und seiner Richtlinien. Die folgerichtige white space Trennung von Theorie und Praxis.

Soll unsere Politik eine unwissenschaftliche sein?

Keineswegs.
Das was die Medizin zu tun hatte, um wenigst[em] schädlich und möglichst nützlich zu sein, war die Befolgung jener Prinzipien, die wir die hippokratischen gennant haben. In diesem Sinne hatte Bacon im Novum Organum die Rückkehr zur hippokratischen Methode der Untersuchung in der Medizin gefordert. Nur die Überzeugung von der Gefährlichkeit, der large white space und Gegenstandslosigkeit aller aus der Naturwissenschaft für die Medizin ableitbaren Gesichtspunkte vermag dem Erforscher der Medizin die Kraft verleihen jener gewaltigen Versuchung zu widerstehen.

Der heutige Umstand der Medizin ist längst nicht mehr der, auf welchem eine solche Selbstbeschränkung angebracht wäre. Es sind die Brücken und Übergänge von dem Gebiete der Physik, Chemie und Physiologie auf das der Medizin im engeren Sinne, in garmanchem gefunden worden. Und wenn wir heute über etwas zu staunen haben, so ist es die Selbstbeschränkung die Trotz dieser ungeheuren white space von space sich die Medizin prakt. dennoch zu befleissen bestrebt ist. Die praktische Medizin ist nicht einmal zu Zeiten des Hippokrates mit einer solchen Zurückhaltung ausgeübt worden als heute, obwohl die naturwissenschaftlichen Kenntnisse, die sie stützen in einem Verhältnis…

Wenn wir die Wissenschaft von allem Einfluss auf das praktische Handeln in gesellschaftlichen Dingen ausgeschlossen wissen wollen, so meinen wir damit stets die Soziologie und die theoretische Wirtschaftslehre, und zwar in ihrem Anspruch auf die Bestimmung der Zukunft, also seiner Richtlinien, Tendenzen, Gesetzte oder wie immer benannter Teile dieser Zukunft. Weder denken wir an andere Teile dieser Wissenschaften, noch auch an die anderen Wissenschaften, die da sind; Geographie und Anatomie, Physiologie, Maschinenbau, Chemie, Psychologie oder wissenschaftlicher Gemüsebau (?). Heutzutage ist fast jedes Wissen in wissenschaftlicher Form gebracht und wer ohne dieses Wissen auskommen wollte und sich gar gegen “dieses” white space , wäre nichts besser als eine Narr. Eben darum ist es Unfug die Zukunftswissenschaft der Menschheit nicht streng von allen anderen Wissenschaften zu scheiden. Es zeigt sich in dieser Unterscheidungslosigkeit die ganze Voreingenommenheit einer wissenschafts-orientierten Welt. Die gelehrte Form allein entscheidet, Lebenbedeutung und Funktion sind völlig nebensächlich. Prophezeiungen über die Zukunft zu stehen, da sie sämtlich “Wissenschaften” sind, und spricht sich einer gegen die Geltung dieser Prophezeiungen aus, wo wird gewissermassen ihm damit gedroht im Namen der Solidarität damit auch die praktisch unentbehrliche Warenkunde und die ebenso unentbehrliche theoretische Mechanik gegen sich zu haben, ………… zur exakten Naturerkenntnis der white space Zeit wie eine Pyramide zu einem Ziegelstein verhalten.

Dieses Beispiel der Selbstbeschränkung sollte die Politik lehren, wie sie sich zu verhalten habe. Nur die genaue Beobachtung unserer Wünsche und Ideale, die in erster Linie eine sittliche Erkenntnis ist, und die unbefangene Betrachtung der Wirkungen politischer Mittel, gehört in diesen Umkreis. white space keine Wissenschaft über “die Gesellschaft” oder die “Wirtschaft”, bloss eine übersichtliche in klarer Betrachtung des Alltags ist am Platz. Nicht die Wissenschaftlichkeit ist die Gefahr, sondern das vorzeitige Eindringen white space Wissenschaftlichkeit fremder Gebiete ist, was zu vermeiden ist. In diesem Sinne ist es, das wir “die Wissenschaft” ausgeschlossen wissen wollen.

Nicht also ein naiver Glaube an den Empirismus, nicht eine Zuversicht, die das Intuitive über das Erkannte erhebt, nicht ein Eklektizismus der sich den Schulen überlegen düngt, aus denen er white space seine Weisheit glaubt, soll das Wort gesprochen werden. Sondern es soll, gleichgültig ob wissenschaftlich oder unwissenschaftlich - sind die doch blosse Stufen der Ordnung unserer Kenntnisse jede Beziehung zu jenen Gebieten abgebrochen werden, die nicht die Gebiete des prakt. Handelns selbst sind und alle angenommen werden, die es sind. Dies bedeutet es werden mehr noch weniger, wenn wie die large white space für das Handeln ausschalten.

Die Forderung einer hippokratischen Politik könnte man auch im entgegengesetzten Sinne verstehen. Diese Forderung könnte man auch entgegengesetzten Sinne verstehen. Diese Forderung könnte man auch als eine Forderung nach einer neuen Wissenschaft, die des praktischen Handelns, betrachten. Es ist aher nie mehr eine solche noch einer neuen Wissenschaftlichkeit. Ein neue Gesinnung brauchen wir. Die Kraftanstrengung, die Richtung oder Mühe, soll eine andere werden. Das ganze Bestreben des Denkens hat seinen Inhalt zu ändern. Es sind andere Fehler und andere Irrtümer, zu vermeiden, es sind andersgeartete Erfolge, die zu erzielen sind. Anders sollen die Grenzen gezogen werden und anders die Beweise für die Richtigkeit der Schlüsse werden. Wir würden diese neue Gesinnung nicht mehr eine wissenschaftliche nennen, wie die der hippokratischen Medizin, weniger eine medizinische als eine ärztliche ist. So ist auch eine noch so aufgeklärte, geordnete und übersichtliche Erkenntnis des praktischen Handelns in Politik und Ökonomie keine Wissenschaft mehr, sondern eine Lebenskunst, die ihre Ziele, Mittel und Wege, bewusst aus der sittlichen Wirklichkeit des menschlichen Lebens selbst schöpft. Wir fordern eine hipppokratische Politik, eine wirklichkeitsgemässe Erkenntnis, ein lebensverursachtes Handeln.

Reformistische oder revolutionäre Politik?

[67/87/64] Manche werden die Forderung nach idealistischer Zielsetzung als eine revolutionäre auffassen, manche wiederum die grosse Bedeutung die wir der large white space Abschätzung der Kräfte und der sorgfältigen Auswahl des Weges beimessen, auf reformistische Neigungen zurückführen. Andere werden sich nicht darüber klar werden: “ob hier eine reformistische oder eine revolutionäre Politik vorgeschlagen wird?”

Denn die Frage drängt sich die ganze Weisheit der praktischen Politik von heute zusammen. Wie keine andere drückt sie die völlige large white space losigkeit der spekulativen Politik aus. Wir glauben allerdings, dass diese Frage für unsere Generation gegenstandlos ist, denn Revolution ist nichts anderes als der richtige Name für jenen Zustand der Gesellschaft, in welchem wir heute leben. Wo das Hindernis, die Welt zu verändern, nicht in der Macht und Gewalt jener besteht, die sie erhalten wollen, sondern einzig in der Schwierigkeit eine andere Welt klaar und ganz zu wünschen, so klaar und ganz, dass wir sofort daran gehen könnten, sie auch zur Wirklichkeit zu machen, - wo es mithin nicht an entscheidender Macht sondern an entschiedener Gesinnung fehlt - dort hat das Wort “Revolutionär” keinen Sinn mehr. Es führt die Menschen nur irre, indem es ihre Lage leichter hinstellt als sie es in Wirklichkeit ist. Damit hindert man sie daran jener ihrer Kräfte bewusst zu werden, mit Hilfe deren sie diese Lage andern könnten. Denn es handelt sich heute um viel mehr, als darum Opfer zu bringen. Es handelt sich darum ein Ideal zu schaffen, also uns selbst zu ändern. Dass wir heute keine Opfer bringen können, weil alles was als wirkliche Gesinnung, ohne Opfer, dass diese kaum in Betracht kommen dieses ist die Grundlage unserer Wirklichkeit. Für das kommunistische Programm besteht die Schwierigkeit der Propaganda heute grade darin, dass nicht das angerufene Proletariat die Opfer zu erbringen hätte, sondern die Bourgeoisie, mithin die Feinde sind es, die so gewaltige Opfer an Blut und Gut einzuzahlen hätten, dass die Grösse dieser Opfer die Masse zurückschaudern lässt. Hier ist es nicht mehr die Grösse der zu erbringenden Opfer sondern im Gegenteil die Grösse des Vorteils, das dem Handelnden zu Teil werden würde, was das Hindernis der wirksamen Tat bildet. Das Wort Revolutionär erweckt den Schein als befände man sich auf einem Weg, den es nur mit genügender Entschlossenheit zu gehen gilt, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Grade dieses Ziel aber ist es, das heute problematisch ist und daher ist die Menschheit nicht unterwegs, sondern sie hat sich verirrt. Die Umkehrung dieses traurigen [S]achervhaltes in sein Gegenteil…

Soll dieses andere mehr als romantische Äusserlichkeit sein, so macht seinen Inhalt der Hinweis auf jene large white space Revolutionsprophezeiungen aus, die von der marxistischen Sekte der large white space vor etwa drei Generationen ausgesprochen sind. In diesem Sinne geht es also um die Auslegungsfrage, ob die gegenwärtige Revolution die von Marx gemeinte oder eine andere sei -eine large white space Streitfrage die nur vollständige von der Soziologie large white space Gehirnen von Bedeutung erscheinen kann. Die unbedingten Reformisten ihrerseits large white space so, als hätten sie diese Weisheit aus irgendwelchen Entwicklungsgesetzen der Gesellschaft bezogen und lassen prinzipiell Revolution nicht gelten. Offenbar erscheinen sie ihnen als etwas unwissenschaftliches. Beide Lager gehen, wie leicht einzusehen, nicht von den Wünschen und Idealen aus, die ihnen vorschweben, sondern von irgendeiner, mehr oder weniger wissenschaftlichen Vorstellung, das sie vom notwendigen Verlaufen der Geschichte gemacht haben. Reform white spaceund white space revolutionäre white spacesind wissenschaftliche Sekten, deren Einfluss auf die praktische Politik gleichermaßen verhängnisvoll sind. Die Vorstellung das hier eine white space Alternative vorliegt, stammt aus derselben large white space wie alle anderen large white space Begriffe der politischen …………

Zusammenfassung

Es ist an der Zeit, dass wir den Geist der schärfsten Skepsis erwecken gegenüber allen Ratschlägen und Vorschlagen die uns Soziologie und theoretische Wirtschaftslehre für's praktische Handeln bieten.

Diese Wissenschaften sind erst im Entstehen und es ist nicht gewiss ob sie je zustandekommen werden. Wer heute ihren Weissagungen folgt, ist in einem Aberglauben befangen und gilt nicht besser als der sein Handeln nach den white space der Astrologie oder der Kabbala richten wollte.

Wir müssen voll und ganz die Tragweite der Tatsache begreifen, dass wir über die Zukunft der Menschheit nicht mehr wissen als Adam und Eva zur Zeit des Paradieses über die Zukunft gewusst haben. Alles was wir darüber hinaus wissen, ist bloss Vermutung oder aber für das Handeln unwesentlich.

Gross ist der Schaden den die heutige Menschheit auf der Jagd nach soziologischen Irrlichtern erleidet. Grösser aber noch ist derjenige, der ihr daraus erwächst, dass sie als Folge dieses abergläubischen Treibens den einzigen wahren Leitstern des Handelns, das freie Wirken aus white space Wünschen und klaaren Idealen heraus aus den Augenverloren hat. Wer die Zukunft zu kennen wähnt, der kenn sie nie erschaffen. Denn die Zukunft der Menschheit liegt in unseren Seelen begraben. Da, und nur da, ist sie zu finden. Wer dies verkennt, der vermag sie nicht zur Wirklichkeit zu machen, denn es fehlt ihm der wahre Sinn dieser Zukunft und damit auch die Kraft sie wahr zu machen. Ebenso entschlossen haben wir die Folgen aus dieser Erkenntnis zu ziehen, dass unser Wissen über die Zukunft, falls ein solches vorhanden wäre, uns noch large white space Handhabe zum praktischen Handeln bieten könnte.

Trennen wir in der Theorie und der Praxis vollkommen von jeder Theorie Verhalten wir uns den Leiden der Gesellschaft gegenüber, mit Unvoreingenommenheit mit der sich die hippokratische Medizin am Krankenbette verhält, und richten wir unser Handeln so ein, dass zwischen den Beweggründen des Handelns und seinen Zwecken, zwischen Mittel, Weg und Ziel vollkommene Einheitlichkeit herrsche, so müssen wir darangehen, voll, ganz und rücksichtslos gegen uns selber aus der Gegenwart unseres eigenen Lebens heraus frei die Zukunft zu erschaffen.

Die abergläubische Vorstellung einer wissenschaftlichen Politik müssen wir aber weit von uns weisen.

See also

Notes

  1. M: Manuscript pages in the archive; T: Transcriptions pages in the archive; KP: Pages Numbers written by Karl Polanyi
  2. But the pages 1 and 2, are blurred and the transcription begins in 3.
  3. ”Pages 17 and 19 of the transcript are missing.”
  4. Pages : Manuscrit/Transcription/Polanyi pagination (hand-written)/Polanyi 2005.
  5. [End of the first part of the text published in Polanyi 2005.]
  6. In Polanyi 2005 version, titles are absent.
  7. The text published in POLANYI 2005 stops here.
  8. I have corrected “S.” present in the transciption in KPA, for a ”Z.”, as it seems obvious that it is a “Z.” for Zukunft. -- Santiago Pinault
  9. The transcriptor follows Polanyi instruction: “folgt 31/31a.”